Hierl-Nudeln frisch verpackt

Hier-neuverpackungen

Hierls frische Bio-Nudelspezialitäten bekommen eine neue Verpackung. Die Tiefziehpackung war schon bisher lebensmittel- technologisch hochwertig, nun soll auch das Erscheinungsbild überzeugen und unverwechselbar werden.

Die Tiefziehpackung bekommt einen wertigen Kartoneinschieber, der sich im Kühlregal endlich senkrecht präsentieren lässt. Ein markantes Muster ist das optische Merkmal auf der neuen Verpackung. Ein großes Sichtfenster im Karton lässt die optimale Präsentation der Nudeln zu.

Am neuen Messestand von Hierl auf der BIO- FACH 2014 in Nürnberg hat das charakteristische Muster schon für Aufmerksamkeit und Anerkennung gesorgt.

Neues Logo

Gleichzeitig mit dem wertigen Karton- Einschieber stellt der Nudelmacher Hierl sein neues Logo vor. Statt des Smileys steht nun der Name Hierl im Mittelpunkt.

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Nudeln als Convenience Produkte

Convenience-Produkte, egal ob bio oder konventionell, müssen hinsichtlich ihrer Fähigkeiten (Gesundheitswert, Genussmahlzeit etc.) kritisch betrachtet werden. D. h. kommen die gesunden Inhaltsstoffe, „functional’s“, aus unserer direkt verarbeiteten Petersilie über die verschiedenen Bearbeitungs- und Konservierungsstufen hinweg auch wirklich noch im Konsumentenmagen an, oder gehen sie unterwegs kaputt? Wir wissen es nicht genau, aber wir arbeiten zusätzlich an dieser Transparenz. Wir meinen, es möge erlaubt sein, über Inhaltsstoffe nachzudenken und Schlüsse zu ziehen. All das führt bei uns im Kräuterbereich zu einer schonenden Verarbeitung der schlagkräftigen Inhaltsstoffe.

Im konventionellen Bereich würde man hier vermutlich dazu übergehen, die gesunden biochemisch klar ansprechbaren Verbindungen im Labor künstlich herzustellen und dem Teig zuzumischen. Wir wollen das nicht und glauben auch, dass es der falsche Weg ist. Er entspricht nicht unseren Ansprüchen von Naturkost.

 Trotzdem geht auch bei allen Vorzügen der Convenience-Produkte natürlich ein Teil der Vitalität verloren. Hier hilft nur eines: kochen aus frischen landwirtschaftlichen Rohstoffen, die real kochende Küche eben.

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Nudeln sind ein Kulturakt

Vom Korn zur Pasta

 Im Etymologie-DUDEN heißt es sinngemäss: „Nudeln“ bedeutet, aus einem Teig kleine Röllchen machen, die einer Gans in den Hals gesteckt werden. Der Zweck ist auch klar, eine fette große Gänseleber produzieren. Einfach nur Getreidekörner in den geschundenen Schlund zu stecken, das funktioniert aber auch nicht. Zumindest erklärt sich das Wort nun für den europäischen Sprachraum.

Ob nun die Chinesen, oder wer auch immer zuerst die Teigstreifen machte, dieselbe Grundabsicht hatten – das wird wohl nur eine länderübergreifende globale etymologische Untersuchung bringen. Leider ist in diesen Zeiten kein Geld für solche „Späße“ da. Also können wir weiter raten. Der Ansatzpunkt der zentralen Frage ist doch, warum wir nicht nur die Getreidekörner essen, oder zumindest zerstampfte Getreidekörner.

Um es gleich vorauszuschicken, wir landen in der Müllereitechnik und in der Keimungsphysiologie. Das Getreidekorn ist hart, wenn wir es so essen, beißen wir uns die Zähne aus. Also wird es früher oder später eingeweicht. Nur da wird es für eine Zeit giftig.  Das ist nun mal so. Das Getreidekorn schützt sich, oder sollen wir sagen, es wird von eigenen Stoffen vor Fraß und mikrobiellem Angriff in der Erde geschützt. Solange bis es Wurzeln hat und der Keim aus der Erde spitzt. Nun, ein verdorbener Magen macht wohl erfinderisch und mit dem ersten Mehl auf dem Reibestein und dann noch dazu Regen und schon ist eine neue Erkenntnis dazu kommen. Wenn Mehl nass wird, verwandelt es sich in einen Teig! Ein Transformationsprozeß mit Folgen für die Menschheit. Italienisch: „pasta“ heißt „Teig“, und eben nicht Nudel. Da haben wir das Punktum Spicatum, eine neue Basismasse ist geboren. Ein neuer „Werkstoff“, ein neuer Geschmack, etwas das zum Gestalten anregt. Eine ganze Wertschöpfungskette ist geboren. Die Müllereitechnik, die Bäckerei, die Nudelherstellung.

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14. Bayerische Öko-Erlebnistage

oekotage

Besichtigen Sie unsere Nudelfabrik. Wir informieren dabei umfangreich über die Herkunft unserer Bio-Rohstoffe und bieten einen Einblick in die Verarbeitung. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden. Es ist auch eine Verköstigung vorgesehen. Möglicherweise auch ein Besuch des Mühlladens der Hackermühle in Straubing, unserem wichtigsten Mehllieferanten.

Wann:
Im Zeitraum vom 05.09.2014 08:00 Uhr bis 05.10.2014 16:00 Uhr
Die Besichtigung ist nach Voranmeldung an jedem Werktag im Aktionszeitraum, vorzugsweise am Vormittag, möglich.

Link zur Veranstaltungsseite

Die Bayerischen Öko-Erlebnistage haben Tradition: Bereits zum 14. Mal in Folge finden in diesem Herbst vom 5. September bis 5. Oktober 2014 bayernweit Veranstaltungen rund um die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft statt. Neben Öko-Betrieben laden auch Öko-Verarbeiter und Naturkostläden die Besucher ein, den Öko-Landbau kennen und schmecken zu lernen.

Alle Veranstaltungen finden Sie im Programmheft oder imVeranstaltungskalender.
Auszug des Veranstalters

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Bio = Feinkost

Schonend verarbeitet schmeckt besser

Bio- steht bei uns für: die Ware ist im Aussehen und Geschmack so wie eine gute konventionelle Feinkost. Die Zutaten und Verarbeitungsmethoden richten sich nach den EU und BIOLAND Richtlinien. Teigwaren/Nudeln können in allen möglichen Qualitäts- und Preisstufen hergestellt werden. Unsere Kartoffel-Fingernudeln ließen sich auch aus allerlei Roh-Trockenprodukten herstellen. Wir sind aber Fans von guten Teigen und hier beginnt in der Produktionstechnik ein Dilemma. Zumindest bei Kartoffelteigwaren; ein Laie möge das einfach mal so glauben. Insofern legen wir Wert darauf, erst mal einen guten nach Kartoffeln schmeckenden Teig herstellen zu können. Die maschinelle Fertigung kommt dann später, auch wenn man dazu den Sondermaschinenbau bemühen muss.

 Oder im Bereich der Hartweizennudeln werden bei uns Teige schonend gewalzt und nicht durch ein enges Loch mit Hochdruck gepresst. Teige sind als Frischware gesund und das Trocknen halten wir, zumindest bei gefüllter Ware für ein notwendiges Übel aus früherer Zeit. Wir gehen den Weg des Kunden-feedbacks und der Verfügbarkeit von Rohstoffen. Im Preisniveau sehen wir uns in der gehobenen Klasse. Wir identifizieren uns aber auch mit dem Slogan – Naturkost für alle -. Der Preis entsteht u.a. durch die Rohwarenpreise und die anspruchsvolle und schonende Verarbeitungstechnik. Convinience Produkte im Spannungsfeld: Naturbelassenheit versus Nahrungsergänzung. Ums gleich zu sagen: Bei uns kommen die „functional’s“ aus den frischen Kräutern. Petersilie hat dererlei viele.

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Nudeln als Wissenschaft

Was sind gute Nudeln ?

 Teigwaren gehören zu keinem „ordentlichen“ Beruf.  Es gibt also kein Lehrbuch „die Nudelherstellung“, es wäre gegenüber der Vielzahl der Backwaren wahrscheinlich auch recht dürftig.

 Einen prägnanten Eindruck hinterlässt Silvi Rizzi, das große Buch der Teigwaren, Teubner Verlag, ein Buch das kaum mehr zu kriegen ist, diese massenhaften Kochbücher die nur schöne Photos zeigen verdrängen alles. Rizzi geht hier auf den Beginn der Nudelherstellung in Italien ein, dort waren es offenbar Menschen die sozial am Rande gestanden sind, jene die in den traditionellen Wegen keinen Fuß gefasst haben, in Bayern würde man sagen Haderlumpen. Irgendwie ist das Thema soziologisch recht interessant und leider nicht beschrieben.

 Die permanente Frage lautet: was sind gute Nudeln? Auf der Suche nach einer gewissen Fachlichkeit wie wir das in Deutschland für das Metzger- und Bäckerhandwerk kennen, bleibt die Suche ziemlich ergebnislos. Auch im Bereich der Wissenschaften, zumindest jene die an der Veröffentlichung interessiert sind, fällt die Suche spärlich aus. Wer z. B. wissen will wie die organischen Grundsubstanzen Stärke und Eiweiß transformiert werden und das über die diversen Herstellungsmethoden hinweg, und mit verschiedenen Rohstoffen, mit und ohne Ei, ect. ect., wer da einen Tiefgang im Kenntnisstand erwartet, der geht leer aus.

 Ein wenig Trost liefert die BAGKF, die Bundesanstalt für Getreide-, Kartoffel- und Fettforschung in Detmold und Münster. Wer dort anfragt bekommt nach einer gewissen Zeit eine recht gute Antwort, soweit das Wissen vorhanden ist. In gesamtdeutscher Hinsicht ist als Pendant im Osten das IGV-Institut für Getreideverarbeitung in 14558 Bergholz Rehbrücke zu erwähnen. Auch dort sind Nudeln ein Thema. Unserer Meinung nach gibt es keine öffentliche Forschung für Teigwaren, hat es quasi noch nie gegeben, auch nicht mit der modernen Kombination Staat-Industrie-Drittmittel.  Das know how bleibt in den Konzernlabors.

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